Warum du auch deine Beine trainieren solltest

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Das Beintraining wird aus diversen Gründen oft stiefmütterlich behandelt. Gründe gibt es genügend. „Ich spiele ja Fußball, da brauch ich meine Beine nicht trainieren“, hört man realtiv oft. Zu dicke Beine sind nicht schön, oder aber das Beintraining ist zu langweilig. Gründe sind das alles nicht. Vielmehr handelt es sich um Ausreden. Doch warum solltest du deine Beine trainieren?

Die Vorteile des Beintrainings

  • Du wirst gute Proportionen erreichen. Das wird sich natürlich nicht bei Trainingsbeginn sofort auswirken. Doch schon nach einem Jahr kann man deutlich sehen wer seine Beine trainiert und wer nicht. Willst du dich wirklich jeden Tag um dein Training, Ernährung und Erholung kümmern und dann im Freibad belächelt werden, weil dein brachialer Körper auf Zahnstochern steht?
  • Intensives Training befriedigt. Jeder der ein gewisses Fitnesslevel erreicht hat weiß um die Glückshormone die nach einem intensiven Training ausgeschüttet werden. Da die Beine nahezu 50% der Gesamtmuskulatur ausmachen, kann man bei einem harten Beintraining auch die maximale Ausschüttung dieser Hormone erreichen.
  • Das Training der Beine beschleunigt das Muskelwachstum der anderen Muskeln. Da nach dem Training Hormone ausgeschüttet werden, welche das Muskelwachstum anregen lohnt es sich definitiv auch hier das Maximum mitzunehmen. Da die Beine wie bereits erwähnt einen großen Teil der Gesamtmuskelmasse ausmachen, kannst du auch hier einen großen Vorteil erlangen. Da für größere Muskeln auch mehr Wachstumshormone ausgeschüttet werden, profitieren auch die restlichen Muskeln von diesem Wachstumsreiz.

Wie sieht ein gutes Beintraining aus?

Zu einem ausgewogenen Training gehört ein eigener Beintag. Da an diesem Tag die Hälfte des Körpers trainiert wird, hat keine andere, größere Partie mehr Platz an diesem Trainingstag. Anbieten würde sich zum Beispiel noch das Bauchtraining mit den Beinen zu kombinieren. Doch das ist kein muss. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Beine am besten auf wenige, aber sehr extreme Wiederholungen ansprechen. Also kannst du zum Beispiel dein Beintraining mit 6 Wiederholungen durchführen.

Als Übungen empfehlen sich auf jeden Fall Kniebeugen. Diese Grundübung beansprucht auch andere Muskeln, welche als Stabilisatoren dienen und sorgt somit für einen synergetischen Effekt beim Muskelaufbau. Bei diesen handelt es sich vorwiegend um die Bauchmuskeln und den unteren Rücken. Auch diverse Formen der Beinpresse, Beinbeuger- und Strecker aber auch Ausfallschritte können ein Teil deines Plans sein. Die Waden sollten ebenfalls nicht vernachlässigt werden, auch wenn deren Entwicklung zu einem größeren Teil von der Genetik abhängig ist.

Warum Fußball und Laufen kein Beintraining ersetzen

Die eigentliche Frage sollte lauten: Wie sich Lauf und Beintraining ergänzen. Der Reiz der bei einem Lauftraining gesetzt wird ist ein völlig anderer. Laufen wirkt sich vielmehr auf die Ausdauerleistung aus, ein hartes Beintraining mit einer geringen Wiederholungszahl dagegen sorgt für eine höhere Maximalkraft und hilft vor allem bei der Beschleunigung. Aus diesem Grund liegt es auf der Hand, dass eine Kombination aus beidem den besten Erfolg bringen wird.

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