Ist Koffein hilfreich für den Muskelaufbau?

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Kaffee - KoffeinOft hört man, dass Koffein eine wahre Waffe für den Muskelaufbau ist. Wäre ja auch nicht schlecht, wenn der schmackhafte Kaffee aus der Nespresso Maschine auch noch für einen Muskelberg sorgt. Doch was ist dran? Hilft Koffein beim Muskelaufbau?

Um diese Frage zu beantworten muss zunächst geklärt werden, was Koffein ist beziehungsweise was seine Wirkung ist. Koffein ist ein Stoff der den Körper anregt und dafür sorgt, dass bessere Stimmung aufkommt und ein Bewegungsdrang entsteht. Bei einer höheren Dosis kann auch das Atemzentrum und weiter Systeme des Körpers aktiviert werden. Unter anderem wird durch Koffein die Verdauung und der Herzmuskel angeregt, der Blutdruck steigt leicht und das Blut fließt vorwiegend im Gehirn etwas langsamer. Innerhalb von maximal zwei Wochen bildet der Körper bei sehr hohem Kaffeekonsum aber schon eine Art Gewöhnungseffekt, welcher dafür sorgt, dass die Wirkung des Koffeins stark nachlässt.

Vorfinden kannst du Koffein in den meisten Fällen nur in Kaffee, Tee und Guarana. Kaffee weißt dabei einen Anteil auf von bis zu 150 mg pro Tasse auf. Grüntee schafft es auf immerhin 50 mg und Guarana sogar auf bis zu 90 mg pro 1 Gramm.

Kaffee kann also etwas für den Muskelaufbau bringen. Es steht jedoch die Frage im Raum, ob du jemals soviel Koffein zu dir nehmen können wirst um eine physische Leistungssteigerung zu erfahren. Auser Frage steht jedoch die psychische Wirkung. 1-2 Tassen vor dem Training können den Willen und die Konzentration steigern, was sich positiv auswirken kann.

Bist du jedoch kein Kaffeetrinker und hast bis jetzt auch nicht das Gefühl gehabt, dass dir etwas entgangen ist, so brauchst du auch nicht für den Kraftsport darauf zurückgreifen. Aber jeder der gerne Kaffee trinkt, solltest auf jeden Fall ausprobieren eine halbe Stunde vor dem Training 2 Tassen zu trinken und einmal die Erfahrung zu machen, wie der Körper im Training reagiert. Experten gehen von einer maximalen Leistungssteigerung von 3% aus. Dies dürfte sich maximal bei Grenzbelastungen bemerkbar machen. Doch vielleicht kann der ein oder andere ja davon profitieren.

 

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